Die Stadt von Cambrils liegt im Herzen der Costa Daurada und ist einer der typischsten Orte des Mittelmeers. Hier kann der Besucher herrliche ruhige Strände, den emblematischen Sporthafen, ein beneidenswertes Tourismusangebot und vor allem auch die vorzügliche Gastronomie geniessen. Die Bräuche und das Wesen dieser Menschen lassen Sie sich wie zu Hause fühlen. Noch viele andere Ihnen zur Verfügung stehende Möglichkeiten heissen Sie in Cambrils herzlich willkommen.
Schon geschichtlich gesehen leben die Küstenbewohner nach allen Windrichtungen hin geöffnet. Als hauptsächlich einfaches und arbeitsames als auch offenes und höfliches Fischerdorf wusste Cambrils auf harmonische Art und Weise die Einflüsse von innen und aussen mit den Wurzeln der eigenen Kultur und eines milden und warmen zur Toleranz berufenen Klimas zu kombinieren. Daher zeigt sich Cambrils als idealer Ort zum Leben, Arbeiten, Besuchen und Geniessen.
Die Gemeinde von Cambrils war schon zu römischer Zeit bewohnt. Die urkundlich festgehaltene Geschichte von Cambrils hat ihre Anfänge im Jahre 1154 n. Chr. mit der durch Ramon Berenguer IV überreichten Urkunde an die Bevölkerung. Es wurde dieser Gemeinde schon immer der Charakter einer königlichen Stadt nachgesagt. Im Jahre 1229 gingen viele auf den Eroberungszug von Mallorca. Mitte des XVII. Jahrhunderts war Cambrils eine von Stadtmauern umgebene Ortschaft mit einem starken Markt von Bedeutung.
Architektonisches Erbe
Die Kirche von la Mare de Déu de Vilafortuny
Beliebtes Renaissancewerk aus dem Jahre 1575. Auch als Einsiedelei von Mas d'en Bosch bekannt. Für den Bau benutzte man die Reste der Kirche von Barenys y Vilafortuny, die aus Gründen der Gefahr vor Piratenangriffen niedergerissen wurde. Sie verfügt über einen kleinen Pfarrfriedhof, der von den Anwohnern von Salou, Vilaseca und Vilafortuny genutzt wurde. Bis zum Jahre 1950 feierte man den 15. August, der heutzutage wieder zu Ehren der Mare de Déu de Agosto mit Festen aufwartet.
Kirche von Santa Maria de Vilafortuny
Befindet sich innerhalb des Bereiches, wo eine bedeutende urbanistische Entwicklung stattfindet. Sie ist ein Tempel verkleinerter Dimensionen, moderner Konstruktion in Harmonie mit der sie umgebenden Urbanisationstendenz. In dem angegliederten Hof zelebriert man unter freiem Himmel die Messen.
Kirche von Santa Maria de Cambrils
Befindet sich im alten Stadtkern und Ende 1500 begannen die Bauanfänge. Während der Jahrhunderte erfuhr sie verschiedene Veränderungen, wie beispielsweise die Fassade, die Ende des letztes Jahrhunderts restauriert wurde, indem man dem Originalstil gebührende Achtung erweiste. Sie ist in drei verschiedenen Stilen gebaut: Renaissance, Barock und Neugotik. Das Gebäude ist rechteckig angelegt und der Glockenturm ist quaderförmig. Die Kirche ist Sitz der Pfarrkirche von Santa María von Cambrils mit historischen Bezugspunkten, die auf das XII. Jahrhundert zurückgehen. Hier werden die Reliquien des Heiligen Pl cids aufbewahrt.
Einsiedelei von la Mare de Déu del Camí
Neoklassizistischer Bau, der mit Hilfe der Beisteuerungen der Bewohner zwischen 1707 und 1783 auf der Gruft, die wahrscheinlich die ehemalige Dorfkirche war, gebaut wurde. Die Mare de Déu del Camí wird unter den Einwohner sehr verehrt und das Fest zu Ehren dieser Schutzheiligen feiert man am 8. September in den umliegenden Innenhöfen mit verschiedenen Veranstaltungen.
Hafenturm
Rundturm aus dem Jahre 1664 zum Schutz der Bewohner vor den Piratenangriffen. Während der Jahre erfuhr er einige Umbauten und hat sich zum Symbol der maritimen Fassade von Cambrils gewandelt. Er war die hauptsächliche Wehrstruktur der Burg von Vilafortuny, die aus dem XII. Jahrhundert belegt ist. Jetziger Eigentümer ist die Gemeinde und er erfährt gerade Umgestaltungsarbeiten zur Beherbergung des Meeresmuseums.
Der Alte Stadtkern
Mit seinen typischen Strassen und den Gebäuden aus dem XVIII. Jahrhundert. Besonders hervorzuheben sind: die Klosterschule "La Salle"; das Eingangstor zum alten Stadtkern; die alte Stadtmauer; das Geburtshaus von Kardinal Vidal i Barraquer; das Denkmal zu Ehren Kardinals Vidal i Barraquer; das alte Rathaus; die Landwirtschaftliche Genossenschaft und der Turm von Llimó.
Der Sam Park
Er beinhaltet noch den romantischen Geschmack der Kolonialzeit, da seine ursprünglichen Besitzer eine ehrenwerte Familie auf Kuba war und sich auf unserem Grund und Boden die exotische Atmosphäre der verlorenen Kolonie wieder aufzubauen versuchte. Die architektonische Anordnung folgt einer Achsenverbindung und in Linien von Bäumen gesäumten Wegen als auch offenen Räumen zwischen erwähnenswerten Architekturelementen. Das Haus und der See stellen das Parkzentrum der Schwerkraft dar. Es wurde ein botanischer Bereich mit einer eindruckvollen Pflanzenvielfalt angelegt, der wegen seiner reichen Abwechslungvielfalt einer eingehenden Bewunderung würdig erscheint.